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8-Stunden Zuverlässigkeitsfahrt auf der Solitude am 27. Mai 1951 In der Seitenwagenklasse hatte sich Zündapp mit der KS 601 bei der Deutschland-Fahrt auf öffentlichen Straßen bereits einen unübertrefflichen Namen gemacht - schnellste serienmäßige Beiwagenmaschine. Jetzt wollte man das auch mit der Solomaschine erreichen auf dem Asphalt einer Rennstrecke. Die Konkurrenz bestand aus drei Werks-BMW R 51/3 und einer hochkarätigen Besetzung mit Georg Meier, Hans Meier und Walter Zeller. Dazu noch zwei Privatiers mit je einer R 51/2 und einer R 51/3. England war mit Detlev Louis mit einer 500 ccm AJS und Hansgeorg Braun mit einer 500 ccm Ariel Red Hunter vertreten. Mit 100 ccm mehr Hubraum schickte Zündapp seine KS 601 mit den drei Musketieren Hans Ernst (Nr. 176), Gustav Keitel (Nr. 177) und Georg Weiß (Nr. 178) ins Rennen. Dazu noch drei 200 ccm Maschinen und zwei weiteren Privatiers in dieser Klasse. Die Zündappfahrer brachten am Ende alle Goldmedaillen mit nach Hause. Die KS 601- Maschinen waren jedoch auch die Schnellsten in der Klasse über 350 ccm. Zwar wurde von vielen das für die Klasse über 350 ccm vorgesehene Stundenmittel von 81 als zu niedrig angesehen, nur das bedeutete in der Endabrechnung nahezu 650 km. Es sei jedoch hier betont, dass nur drei oder vier Fahrer mit technischen Defekten ausfielen, während es am Nachmittag durch starke Ermüdung, den scharfen Kurven, durch Schleudern und Stürze auf nasser Fahrbahn zu Ausfällen kam. Abb. 1: Start zur 8-Stunden-Fahrt Abb. 2: Georg Weiß unterwegs Abb. 3: Die Zündapp Box Abb. 4: Schneller als BMW Entwurf eines nicht veröffentlichten Beitrages für das Rundschreiben des Zündapp-KS601-Club e.V. (lg) Alle Bilder wurden von Günter Sengfelder (Oberasbach) dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Diese Zusammenstellung stellte freundlicherweise R.L. vom Zündapp KS 601 - Club zur Verfügung. Herzlichen Dank! |
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Joachim Fritz -> Impressum
Stand: X.2011