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Volker Schach, *1927, +2008


Volker Schach

Abb 1: Volker Schach
80 Jahre und ein bißchen weise!



Eine Legende im Geländesport erzählt.
Volker Schach
(* 6.1.1927 in Halle/Saale, + 3.1.2008 in Worms)

Nach Militärzeit und Kriegsgefangenschaft in Grafenwöhr fand ich 1948 meine endgültige Heimat in Worms. In Worms entdeckte ich auch meine heimliche Liebe zum Motorrad in Form einer Saxonette. Danach folgte eine NSU Pony 100, auf der ich mir vorkam wie auf einem mittelschweren Motorrad. Zwischenzeitlich restaurierte ich eine Zündapp - uralt (Bj.1926/27?).

Mein erstes Fahrzeug für Straßenwettbewerbe war jedoch eine Standard-Rex 350 ccm. Danach begann ich ca. 1950 mit der Teilnahme an lizenzfreien Motocross-Veranstaltungen "Rund um den Kirchturm herum" mit einer NSU-Konsul 350 ccm mit Seitenwagen. Das war 1951/52 und die Maschine war eine Zivilmaschine etwas umgebaut für Gelände- und Zuverlässigkeitsfahrten.

Bei der Schweren Schwäbischen Geländefahrt in Künzelsau kam Gustav Germer, das war der Rennleiter von NSU, auf mich zu und fragte, ob ich nicht für NSU auf einer 250 ccm Seitenwagen-Max fahren wollte.

Die OMK hatte für das Jahr 1955 eine Motorrad-Geländemeisterschaft beschlossen, als Ersatz für die eingeschlafene Zementbahnmeisterschaft.

Noch im gleichen Jahr 1954 bekam ich ein ehemaliges Werksgespann. Dieses Gespann, zusammen mit meinem Beifahrer Eugen Dürkes aus Worms, fuhr ich als werksunterstützter Fahrer von 1955 bis 1957 und wurde 1957 Vizemeister in der Klasse 250 ccm mit Seitenwagen. Die Konkurrenz war im Wesentlichen andere NSU-Werksgespanne und gelegentlich ein Adler-Gespann.

Nachdem ich den Werksgespannen hinterher fahren musste, die ja mehr PS hatten, stieg ich dann, zusammen mit meinem neuen Beifahrer E. Lhotzky aus Worms, 1958 auf Zündapp KS 601 als Werksfahrer um. Käser / Maurer, die "Deutschen Meister 1957" aus Nürnberg hatten aufgehört.

  • Seine Erfolge und Misserfolge aus dieser Zündapp-Zeit sind in dem Büchlein von Robert Poensgen: "12 Jahre Deutsche Geländemeisterschaft" aus dem Jahre 1966 geschildert und werden in seine Erzählung hier eingeflochten.

Ich kam ja aus der 250 ccm-Klasse, ohne Zwischenstation in den mangels ausreichender Beteiligung uninteressant gewordenen Seitenwagen-Klassen 350 und 500 ccm, wurde also von den etablierten Gespannfahrern der Klasse bis 750 ccm etwas belächelt. Die Etablierten, das waren Werner Kritter aus Heilbronn, Deutscher Meister 1955, 1956 (und 1958), sowie Karl Ibscher aus München mit dem BMW-Gespann von Wiggerl Kraus. Ich hatte mein sportliches Feindbild "Werner Kritter". Wer gewinnen will, der muss auch etwas riskieren und an Werner Kritter musste ich vorbei, wenn ich gewinnen wollte. Deswegen ist mein größter, nachhaltiger Erfolg der Sieg gegen meinen Hauptkonkurrenten Kritter bei der Nordbayrischen Zuverlässigkeitsfahrt 1958 in Nürnberg, die ich gewonnen habe und zwar weil ich bei der Sonderprüfung eine um 10 Sekunden bessere Zeit hatte. Den letzten Lauf in Norden - Kritter fehlte - gewann dann Ibscher. Für mich blieb, die schon aus der 250 ccm Seitenwagen-Klasse gewohnte, Vizemeisterschaft 1958.

  • Die Firmen, die das große Zweiradsterben überlebt hatten, also BMW, Hercules, Kreidler, Zweirad-Union und Zündapp, spuckten gewaltig in die Hände und stellten wieder Mannschaften auf. In der großen Gespannsklasse waren dies Kritter und Schach mit dem "Grünen Elefanten", dessen Produktion 1958 eingestellt worden war und Ibscher mit dem BMW-Gespann.

Ich geriet 1958 an Heinz Roth (*29.3.1936 in Bensheim), meinen neuen Beifahrer, über den MSC Bensheim im ADAC, da ich im Raum Worms keinen geeigneten Beifahrer mehr fand. Zuvor war dieser Beifahrer bei dem späteren BMW- und URS-Gespannweltmeister Helmut Fath aus Ursenbach. Da war er schon schlimmes gewohnt. Noch ein Wort hierzu: wir blieben zusammen, bis ich 1963 den Geländesport aufgab, danach fuhr er noch jahrelang als Solist. Wir blieben immer miteinander in Kontakt und fahren seit einiger Zeit wieder zusammen Classic-Fahrten.

Meine Erfolgsbilanz für die 6 Wertungsläufe 1959, es waren eigentlich nur 5, da bei der "Pfälzischen Zuverlässigkeitsfahrt" in Pirmasens kein schweres Gespann am Start war, liest sich so:

  • Südwestfälische Zuverlässigkeitsfahrt in Neunkirchen/Siegen:
    1. Schach / Roth auf Zündapp
    2. Kritter / Kreuzer auf Zündapp
    3. Ibscher / Hintermeier auf BMW.


  • Bayerwaldfahrt in Passau:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.
    2. Ibscher / Hintermeier auf BMW.


  • Norddeutsche Küstenfahrt in Norden:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Oberpfälzische Zuverlässigkeits-Fahrt in Sulzbach-Rosenberg:
    1. Ibscher / Hintermeier mal wieder auf Zündapp. Volker Schach hatte sich mit seinem Zündapp-Elefanten überschlagen.


  • Rhönring-Fahrt in Bischofsheim:
    1. Schach / Roth auf Zündapp. Volker Schach trat trotz seiner am vorigen Wochenende erlittenen Wirbel-Verletzung zum Start an, fuhr Gespannbestzeit und wurde damit Deutscher Meister (auf Zündapp) der schweren Beiwagen-Klasse.




Abb 2: Erinnerungen - für die Deutsche Meisterschaft 1959 ein handgetriebener Kupferteller vom MSC Worms.




Besser war die Motorradsituation zum Jahresbeginn 1960 nicht geworden, trotzdem gab es wieder Werksteams Solo und mit der großen Gespannklasse: Schach / Roth auf Zündapp und Ibscher / Hintermeier auf BMW R 69. Für die 6 Wertungsläufe sieht dann das so aus:

  • Nordrheinische Zuverlässigkeitsfahrt in Düsseldorf:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Pfälzische Zuverlässigkeits-Fahrt in Bergzabern:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Südwestfälische Zuverlässigkeits-Fahrt in Neunkirchen/Siegen:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW.


  • Schwere Schwäbische Gelände-Fahrt in Künzelsau:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Schwere Badische Gelände-Fahrt in Mauer b. Heidelberg:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Zwei schwere Unfälle gab es diesmal leider. Volker Schach ließ sich von BMW-Werksfahrer Ibscher derart hetzen, dass er mit seiner Zündapp gegen einen Baum krachte, und zwar so heftig, dass das Gespann buchstäblich auseinanderbrach.


  • Norddeutsche Küsten-Fahrt in Norden:
    1. Schach / Roth auf Zündapp. Der Kampf der schweren Gespanne endete nach einem Rahmenbruch bei Ibscher doch noch zugunsten der Zündapp-Mannschaft Schach / Roth und reichte zum Titelgewinn.

1961: Zum ersten Mal sah man dort Frau Elisabeth Mann, Hauptgesellschafterin der Zündapp-Werke und Witwe des plötzlich verstorbenen Chefs dieser Firma , Dr. Eitel-Friedrich Mann: "Es ist das Vermächtnis meines verstorbenen Mannes, dass Zündapp im Motorradsport wieder den alten Platz einnimmt Ich werde dafür sorgen, dass es so ist". Für die schweren Gespanne galt dies zumindest nicht. Die KS 601 war den BMWs fahrgestellmäßig unterlegen und Volker Schach konnte nur mit noch mehr fahrerischem Einsatz gegen Ibscher mithalten. Zu einem wettbewerbsfähigen Gespann in Form einer umgerüsteten Zündapp-Elastic und als Erbe der KS wollte sich Zündapp schon vorher nicht entschließen. Die Elastic fand man als nicht geländetauglich und befürchtete Anfälligkeit gegen Defekte.

  • Pfälzische Zuverlässigkeits-Fahrt in Maikammer:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Schwere Schwäbische Gelände-Fahrt in Künzelsau:
    1. Vogel / Gurr auf Zündapp.


  • Südwestfälische Zuverlässigkeits-Fahrt in Neukirchen/Siegen:
    1. Schach / Roth auf Zündapp.


  • Mittelrheinische Zuverlässigkeits-Fahrt in Koblenz:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Pech für Schach / Roth war es, dass sie sich beim vergeblichen Versuch, die Steilauffahrt an der "Grünen Mühle" zu bezwingen, die Kupplung verbrannt hatten, so dass sie später ausfielen.


  • Oberpfälzische Zuverlässigkeitsfahrt in Sulzbach-Rosenberg:
    1. Schach / Roth auf Zündapp. Durch Schach / Roth in der schweren Klasse holte sich Zündapp den fünften Klassensieg an diesem Tag, der erste durchschlagende Großerfolg als Lohn für monate- und jahrelange Bemühungen.


  • Norddeutsche Gelände-Fahrt in Rade b. Hamburg:
    1. Schach / Roth auf Zündapp. Es war noch einmal ein glänzendes Jahr für Schach / Roth, aber trotz hervorragender Fahrten musste der Titel abgegeben werden an Ibscher / Hintermeier auf BMW, durch ihre Silbermedaille von Neunkirchen. Vizemeister Schach / Roth auf Zündapp.

Der Wachwechsel war da. Das war unübersehbar. Das Jahr 1962 sollte dies endgültig zeigen.

  • Ostsee-Nordsee-Fahrt in Kiel:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW; nachdem Schach / Roth (Zündapp) einen Defekt an der Seitenwagenachse hatten und "langsam" fahren mussten, waren Ibscher / Hintermeier vorn.


  • Pfälzische Zuverlässigkeits-Fahrt in Elmstein:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW.


  • Südwestfälische Zuverlässigkeits-Fahrt in Neunkirchen/Siegen:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Interessant war zweifellos die Beobachtung, dass die BMW-Werksmaschine von Ibscher/ Hintermeier nunmehr nicht nur fahrgestellmäßig, sondern auch motorisch so weit war, dass Schach / Roth auf ihrer schon etwas betagten Zündapp dagegen kaum noch eine Chance hatten. Sie riskierten alles, um den Münchnern "Schach" zu bieten - und das sollte ihnen noch schlecht bekommen.


  • Schwere Badische Gelände-Fahrt in Mauer b. Heidelberg:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW.


  • Oberfränkische Zuverlässigkeits-Fahrt in Weissenbrunn:
    1. Schach / Roth auf Zündapp. Volker Schach hatte sein Gespann rigoros erleichtert, um mit Ibscher schritt halten zu können, und stellte seinem Beifahrer nur noch ein hartes Brett zur Verfügung. Tatsächlich holte er sich auch den Klassensieg, aber für den braven Heinz Roth war das eine arge Tortur.


  • Harz-Heide-Fahrt in Bergen b. Celle:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Böse ging der Endkampf in der schweren Gespannklasse aus. Schach / Roth fuhren in beiden Sonderprüfungen mit ihrem Elefanten die bessere Zeit, schlugen aber dann in der letzten Runde einen gewaltigen Salto. Volker Schach wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert -Schädelbasisbruch- und schließlich auf Kosten von Conti per Flugzeug an den heimatlichen Rhein transportiert. In Anbetracht dessen hatten Ibscher / Hintermeier nicht die rechte Freude an ihrem Klassensieg, der ihnen zugleich die zweite Deutsche Meisterschaft bescherte. Für Schach / Roth blieb die Vizemeisterschaft.

1963: Abgesang.

  • Schwere Schwäbische Gelände-Fahrt in Biberach/Riß:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Schach / Roth auf Zündapp waren ausgefallen.


  • Westfalen-Lippe-Fahrt in Helpup b. Bielefeld:
    1. Ibscher / Hintermeier auf BMW. Volker Schach, der nach seinem schweren Sturz beim vorjährigen Meisterschafts-Endlauf mit seinem Gespann in Biberach angetreten war, aber geschlagen wurde, wollte das Schicksal mit Gewalt zwingen. Am Ende der Sonderprüfungsstrecke geriet er über eine böse Welle ins Schleudern und überschlug sich. Mit Rückenverletzungen musste er abermals ins Krankenhaus - und das war dann auch der letzte Start für ihn. Nach langem Krankenlager glücklicherweise wieder voll hergestellt, gab er den aussichtslos gewordenen Kampf gegen Ibschers BMW-Werksgespann endgültig auf - ein großer Kämpfer nahm Abschied vom aktiven Sport.

Im Jahre 1963 wurde ich mit der goldenen ADAC-Sportnadel mit goldenem Schild ausgezeichnet. Auf die Brillanten habe ich gern verzichtet. Die beiden Deutschen Meistertitel waren mir lieber.

Nachdem ich 1963 den Geländesport aufgegeben hatte, begann ich mein eigenes Geschäft aufzubauen und machte mich 1965 selbstständig. Das Geschäft, Maschinen zur Herstellung von Alu-Verschluß-Kapseln für Getränkeflaschen, habe ich bis zum Jahre 2000 geführt.

Über alle die vielen Jahre hatte ich in meiner 1984 verstorbenen Ehefrau eine gute Betreuerin und die immer zu mir hielt, auch wenn sie mich von der Beteiligung an Wettbewerben im Straßenseitenwagen abhielt, sowohl für die Vorbereitung als auch unterwegs im Wettkampf und als Managerin.

Wie sich das z.B. auswirken konnte, soll am Beispiel einer Geländefahrt 1956 mit der NSU-Max in Zschopau gezeigt werden. Man jagte uns westdeutsche Fahrer kurz vor Schluss nochmals in eine "U-förmige" Umleitung, während die DDR-Fahrer geradeaus geschickt wurden. Die DDR-Konkurrenten waren jetzt natürlich vorne dran und wir waren wegen Überschreiten der Maximalzeit nicht mehr in der Wertung. Meine Ehefrau legte Protest ein, es gab viele böse Worte durch die DDR-Funktionäre, aber letztlich bekamen wir dann doch noch "Silber".

Vielleicht hier noch ein Wort zu den Wettbewerbern von "damals". Durch Ehrgeiz und den sportlichen Erfolgsdruck, in unverantwortlicher Weise auch von der einschlägigen Motorradpresse so herbeigeschrieben, war mein Verhältnis zu meinem Hauptkonkurrenten Werner Kritter immer gespannt; das hat sich heute geändert und darüber bin ich froh.

Seit 1983/84 bin ich für den DMSB als Lizenzinhaber Sportkommissar und Fahrtleiter. Auch war ich Organisator der Wormser Nibelungen-Fahrt von 1984 bis 1998. Dann wurde sie nicht mehr genehmigt.

Da ich 1963 mein Geländegespann verkauft hatte, ich wüsste übrigens gerne, wo es sich heute befindet, begann ich 1994 den Aufbau eines neuen Gespannes, das dem alten gleicht und beteilige mich seit 1999, wieder zusammen mit Heinz Roth, an Classic-Geländefahrten. Beim Aufbau des neuen Gespannes unterstützte mich, wie schon früher, mein Freund Eberhard Trahmer aus Worms. Nicht zu vergessen sei hier das langjährige Club-Mitglied Willi Gießler, heimlich "Der Zündapp-Papst" genannt, er hat mir in der Neuzeit viel geholfen. Vor allem mit neuen Erkenntnissen, die sich im Laufe der Jahrzehnte ergeben haben.

Mein 1966 geborener Sohn Justus fuhr einige Jahre solo mit Sachs und KTM Maschinen, letztlich aber beteiligte er sich dann doch mit einer WASP-Honda am Enduro-Swg.-Sport. Er wird auch eines Tages die Nachfolge auf meiner KS antreten.

Irgendwann, vermutlich Anfang der 90iger Jahre durch Harald Hans, kam ich in Bensheim mit dem Zündapp KS 601 Club in Kontakt und wurde dann danach zum Ehrenmitglied ernannt.

Mein Wunsch an den KS 601 Club wäre, dass die Clubmitteilungen weiter im bisherigen Sinne beibehalten werden, jedoch besser bebildert und textlich ausführlicher sind. Ebenso der Klamottenmarkt, damit man nicht im Internet suchen muss.





Abb 3: Mauer b. Heidelberg; 7.9.2002 - Schwere Badische Gedächtnisfahrt; Volker Schach und Heinz Roth mit dem Zündapp KS 601 Gelände-Gespann. Aber ohne Sturzhelm, denn es war Vermummungsverbot angesagt.




Das letzte aktive Motorsportjahr 2006

(7.11.2006) Es war eigentlich kein gutes Jahr, eher ein schwaches, denn vom 20. Februar bis zum 13. März lag ich nach einer Knieoperation im Krankenhaus und danach noch bis zum 3. April in einer REHA-Klinik. Nun, alles geht vorbei.

So konnte ich am 6. Mai in Bad Bergzabern beim "Küchen-Treffen" die touristische Veranstaltung mit ein bißchen Geschicklichkeit usw. auf einer WASP-Suzuki mitmachen, sah also Start - und Zielflagge.

Zu Beginn Juni war ich dann beim Jahrestreffen des Zündapp KS 601 Clubs in Schwandorf. Das war mein letztes Auftreten mit dem KS-Gespann.

In Schönleiten/Österreich, einem Bergrennen, war ich auch mit dem WASP-Gespann am Start, fuhr die schnellste Zeit der Gespanne und unser Klubmitglied Bernhard Weiser gewann wie im Vorjahr wieder die Gleichmäßigkeitswertung.

Am 21. Juli in Heilbronn, wieder mit der WASP, bei fürchterlicher Hitze ging es für meinen Beifahrer nicht mehr weiter. Ein guter Beifahrer muss ja ein mehrfaches des Fahrers leisten und schon im Vorjahr hatte es sich in Weiher (5. Juni) abgezeichnet, dass mein Beifahrer stark abbaut.

In Winnweiler am 19. August bei einer Touristikfahrt nahm ich teil, wenn auch ohne Erfolg und auch ohne Beifahrer.

Dann kam der traurige 9. September bei der schweren Schwäbischen Gelände-Classic in Mauer bei Heidelberg. Ich fuhr wieder die WASP-Suzuki, die Baujahr 1983/84 ist, sie ist für mich einfacher zu fahren und mit meinem bewährten Heinz Roth als Beifahrer. Nach 2 Runden, meinem Beifahrer war nicht so recht, mussten wir aufhören.

Von 1958 bis 1963 bei den Läufen zur Deutschen Geländemeisterschaften und wieder von 1995 bis 2006 fuhren wir miteinander.

Jetzt sagte mir Heinz Roth, dass ich mir einen anderen, jüngeren Beifahrer suchen sollte, denn er könne nicht mehr. Dem stimmte ich nicht zu und sagte: "wir haben zusammen angefangen und wir hören auch zusammen auf, denn auch mir fällt das Fahren eines schweren Geländegespannes schwer." Wobei ich nicht ausschließen will, dass ich noch hin und wieder bei Kurzstreckenveranstaltungen, die mich kräftemäßig nicht so fordern, am Start sein werde.

Und meinem Beifahrer Heinz Roth, der mich durch dick und dünn begleitete, sage ich auch von dieser Stelle aus: "Danke"!

Volker Schach starb am 3. Januar 2008 in Worms. [Anm. d. Red.]
















[Zusammengestellt aus Rundschreiben der Zündapp KS 601 Club e.V. Nr. 4/2002 und Nr. 4/2006 von (lg)]

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von R.L. vom Zündapp KS601 - Club. Meisterdinger.de sagt: "Herzlichen Dank"!



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Hans Hintermaier schrieb mir am 14.1.08:
"... ich bin der Sohn vom Hintermaier Sepp, der in der Biografie vom Volker Schach zusammen mit dem Namen Ibscher häufiger auftaucht. ... Mein Vater hat seinerzeit ein Fotoalbum angelegt, das ich im abfotografierten Zustand schon vor Längerem zur Ansicht ins Netz gehängt hab: Fotoalbum.
Ausser mit dem Ibscher Karl fuhr er auch noch Solo auf Zündapp Elastic und Maico."
Meisterdinger.de bedankt sich für den Hinweis!

 



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